// Tips & Tricks

Unter bestimmten Voraussetzungen ist es nicht mehr notwendig, die Anhängerkupplung nach dem Anbau von einem amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer abnehmen und in die Fahrzeugpapiere eintragen zu lassen.

Die Vorgaben lauten:

- Die Anhängerkupplung muss eine EU-Zulassung haben
(alle Prüfzeichen beginnen mit z. B. e1.00 - lfd. Nummer)

- Der Anbau- bzw. Bedienungsanleitung liegt eine Skizze mit den notwendigen Freiräumen
gemäß Richtlinie 94/20/EG, Anhang VII, Abb. 30 bei.

- Das Fahrzeug muss eine EU-Zulassung haben.

Die von uns verkauften Westfalia Anhängekupplungen erfüllen in der Regel diese Vorgaben.

Generell gilt, dass Motorenöle untereinander mischbar sein müssen, unabhängig davon, ob es sich um synthetische oder mineralische Produkte handelt. Diese Forderung wird auch von den Automobilfirmen erhoben. Vermischungen von Motorenölen verschiedener Marken oder Zusammensetzungen sollten allerdings nur dann vorgenommen werden, wenn der Nachfüllbedarf nicht anders gedeckt werden kann.

So ist es nicht empfehlenswert, synthetische bzw. teilsynthetische Motorenöle mit mineralischen Motorenölen zu mischen, da hierdurch der höhere Qualitätsstandard der synthetischen Öle herabgesetzt wird. Die sich einstellende Qualität ist nur so gut, wie das schwächste Glied in der Kette.

Bei saisonbedingtem Wechsel von Winter- auf Sommerbereifung oder umgekehrt gibt es
folgendes zu beachten: Alleine mit dem Austausch der Reifen ist es nicht getan. Schließlich
sollen die getauschten Pneus ihre mehrmonatige Pause gut überstehen.

Wir raten: Vor der Demontage der Reifen deren Position (mit Kreide) markieren. Die
Bezeichnung könnte beispielsweise so aussehen:

VL = vorne links

VR = vorne rechts

HL = hinten links

HR = hinten rechts

Reifen säubern und die Profile (Mindesttiefe: vier Millimeter) von Fremdkörpern - wie
beispielsweise kleinen Steinen - befreien. Auf Felgen montierte Pneus sollten liegend stapeln.
Bewährt haben sich dafür Felgenbäume, die bei uns im Shop erhältlich sind. Reifen ohne Felgen
sollten besser stehend lagern.

Unter keinen Umständen die Reifen in der Nähe von Öl, Kraftstoff, Fetten oder Chemikalien
lagern. Die Ausdünstungen können sie brüchig machen.

Weitere Fragen beantworten wir gerne.

Auch wenn man mit einem frisch gewarteten Fahrzeug unterwegs ist, sind kleine Pannen
nie ganz auszuschließen. Mit ein wenig technischem Verstand kann man sich in manchen Fällen
helfen. Aber vieles, was man früher selbst machen konnte, ist heute sogar für den versierten
Bastler gefährlich.

Hier ein paar Tips, was man im Fall der Fälle tun kann.

  • Wenn der Motor streikt und die Kabelisolierung schmort, ist schnelles Handeln gefragt:

    • Sofort die Zündung abstellen und dann die Batterie abklemmen.

    • Wenn die Brandgefahr behoben ist, sofort den Verkehr sichern.

    • Den Pannendienst des Automobilclubs oder die Notrufnummer des
      Fahrzeugherstellers anrufen.
       

  • Die Elektrik moderner Autos hat ihre Tücken:

    • Wenn das Blinkerrelais schnell blinkt, ist ein Blinklicht ausgefallen. Ist die
      betreffende Glühbirne in Ordnung, dann sind oxydierte Kontakte häufig die
      Ursache. Ein Kontaktspray bringt Abhilfe.

    • Wenn die Ölkontroll-Lampe nur beim Kurvenfahren oder Bremsen leuchtet,
      bedeutet das:
      - Sie sollten sofort den Ölstand kontrollieren
      - Und wenn der Motor zu heiß wird - z. B. an langen Steigungen - dann fehlt
        gewöhnlich Kühlerflüssigkeit. Aber Vorsicht: Erst den Motor abkühlen lassen!
        Dann den Verschluss vorsichtig öffnen, so dass Sie nicht durch austretende
        Wasserdämpfe verbrüht werden. Außerdem: Nur Kühlflüssigkeit oder destilliertes
        Wasser verwenden.

Grundsätzlich gilt: Vieles, was man selber machen kann, hat teilweise nur provisorischen
Charakter. Auch kleine Mängel können auf Dauer zu großen Schäden werden und müssen
daher in der Fachwerkstatt auf ihre Ursachen geprüft werden.

Das Wischgummi eines Scheibenwischerarms legt bei unseren wechselnden Witterungs-
verhältnissen im Jahr stolze 1600 Kilometer zurück. Jedoch nach 800 Kilometern Wischweg,
das heißt nach einem halben Jahr, hat ein Gummi seine Pflicht und Schuldigkeit getan. Es
sollte gegen ein neues ausgetauscht werden, rät die Deutsche Verkehrswacht.

Viele Autofahrer versäumen die Empfehlung ihre Wischgummis regelmäßig zu reinigen.
Besonders nach einer Fahrt durch die Waschstraße ist es notwendig, da konservierende
Waschzusätze und Wachs einen dünnen Film auf Scheiben und Wischgummis legen. Die
Scheibe wird dadurch wasserabstossend, die Wischerblätter reiben über die dünne
Wachsschicht. Zudem nisten sich Schmutzpartikel im Wischgummi ein, die dann einen wahren
Schmirgel-Effekt haben. Der Fahrer merkt dies am zunehmenden Streulicht, das ihn blendet.

Unser "Tipp":

Grundsätzlich ist zu raten, entweder bei jedem Fahrzeugwaschen die Wischgummis mit einer
schützenden Folie zu überziehen oder nach jedem Waschen die Wischgummilippen mit einem
Schwamm oder Lederlappen gründlich zu reinigen. Damit die Wischgummis optimal arbeiten
können, reinigt man die Scheiben am besten mit einem tensidhaltigen Scheibenwaschmittel.
Erhältlich sind diese Reiniger beim Autozubehörhandel.

Bei allen Gummiteilen rund ums Auto ist der Motorraum eindeutig das Hauptangriffsziel
der Tiere. Neben dem "Höhlen-Charakter" mag dies damit zusammenhängen, dass die
Abwärme eines nach dem Fahrbetrieb abgestellten Fahrzeugs besonders anziehend wirkt,
möglicherweise zusätzlich verstärkt durch Geruchsstoffe der unter der Haube verbauten
Gummiteile.

Hiermit ist auch erklärt, warum Frühjahr und Herbst die (für den Autobesitzer) gefährlichsten
Jahreszeiten sind: Die kühleren Außentemperaturen in den ruhigen Abendstunden sorgen
für eine deutliche Temperaturdifferenz zum warmen Motor. Ende Juni/Anfang Juli beginnt für
die ausgewachsenen Tiere die Paarungszeit, das Interesse am Auto lässt dann schlagartig
nach.

Welche Fahrzeug-Bauteile sind gefährdet?

Niederspannungskabel bzw. deren Isolierung

Hochspannungszündkabel bzw. deren Isolierung

Kühlwasserschläuche

Schläuche für Scheibenwaschanlagen

Faltenbälge an Antriebswellen sowie an der Lenkung

Unterdruckschläuche an Vergasern

Formschläuche der Luftführung an Einspritzsystemen

Isoliermatten für die Geräusch- und Wärmedämmung

Zu Verbissschäden an Bremsschläuchen, Kraftstoffschläuchen, Keilriemen und Reifen liegen
keine dokumentierten Fälle vor. Die Reparaturkosten werden von den Kaskoversicherern im
allgemeinen nicht übernommen. Im konkreten Fall sollte man aber durchaus seine Versicherung
ansprechen.

Folgeschäden

Angebissene Elektrokabel oder Luftschläuche können zu einem unrunden Motorlauf führen.
Sofern der Motor nicht ohnehin abstirbt, ist von einer Weiterfahrt ohne vorherige genaue
Diagnose abzuraten, da unverbrannter Kraftstoff den Katalysator schädigen kann.

Verletzungen an Gummimanschetten sind im Fahrbetrieb nicht sofort spürbar; erst das
Auswaschen der Fettfüllung bzw. das Eindringen von Schmutz und Wasser führen zu starker
Schädigung der Bauteile (im allgemeinen Gelenke) innerhalb der Ummantelung. Dies kann im
Bereich der Lenkung auch zu einer Gefährdung führen. Im Reparaturfall ist hier mit hohen
Folgekosten zu rechnen!

Kühlwasserschläuche: Wasserverlust durch perforierte Schläuche kann zur Motor-Überhitzung
führen. Deshalb sollte man sein Fahrzeug von Zeit zu Zeit kontrollieren, besonders dann, wenn
benachbarte Autos Besuch vom Marder hatten. Dies kann auch daran erkennbar sein, dass
Reste seiner Mahlzeiten unter oder auf den Autos gefunden wurden.

Abhilfe

Elektronische Marderschutzgeräte, Marderspray und Marderschutzrohr haben wie für Sie
ab Lager lieferbar.

Aufladen

Nach langen Lagerungszeiten (12 Monate oder länger) wird es notwendig sein, die Batterie neu aufzuladen, sofern die Spannung unter die erforderliche Spannung fallt. Beim Aufladen achten Sie bitte auf Ihre Sicherheit und die Ihrer Kollegen, indem Sie die relevanten Sicherheitsempfehlungen beachten (zum Beispiel sollten Sie eine Schutzbrille tragen).

Vor Aufladen der Batterie ziehen Sie bitte die Bedienungsanleitung des Fahrzeuge zu Rate und befolgen Sie die Anweisungen in der Bedienungsanleitung des Aufladegeräts, insbesondere die Sicherheitshinweise. Denken Sie daran, dass Batterien Schwefelsäure enthalten, die schwere Verbrennungen/Verätzungen verursachen kann, und möglicherweise Wasserstoff-Sauerstoff-Gasgemische entstehen, die explosiv sein können. Lesen Sie den kompletten Abschnitt zur SIcherheit dieser Website.

 

SICHERES AUFLADEN

 

LADEN SIE NIEMALS EINE BATTERIE, OHNE ZUVOR DIE BEDIENUNGSANLEITUNG DES VERWENDETEN LADEGERÄTS DURCHZUSEHEN.
Zusätzlich zu den Anleitungen des Ladegerät-Herstellers sollten Sie die folgenden Sicherheitshinweise beachten:

Tragen Sie immer eine geeignete Schutzbrille und schützen Sie Gesicht und Hände auf geeignete Weise.
Laden Sie Batterien nur in gut gelüfteten Räumen auf.
Belüftungskappen fest verschlossen und waagerecht.
Stellen Sie das Ladegerät auf AUS, bevor Sie die Anschlusskabel an die Batterie anschließen, um gefährliche Funken zu vermeiden.
Versuchen Sie niemals, eine augenscheinlich beschädigte oder gefrorene Batterie zu laden.
Verbinden Sie die Anschlusskabel des Ladegeräts mit der Batterie. Verbinden Sie das rote Kabel (+) mit dem Pluspol (+) der Batterie und das schwarze Kabel (–) mit dem Minuspol (–) der Batterie. Wenn sich die Batterie noch im Fahrzeug befindet, verbinden Sie das schwarze Kabel (–) mit dem Motorblock, sodass es als Masse dient. Stellen Sie sicher, dass die Zündung und alle elektrischen Ausstattungsteile ausgeschaltet sind. (Wenn das Fahrzeug eine positive Masse besitzt, verbinden Sie das rote Kabel (+) mit dem Motorblock.)
Stellen Sie sicher, dass die Anschlusskabel nicht gebrochen, abgenutzt oder lose sind.
Stellen Sie die Zeitschaltuhr ein, schalten Sie das Ladegerät ein und steigern Sie die Laderate langsam, bis die gewünschte Stromstärke (A) erreicht ist.
Sollte die Batterie heiß werden, heftig ausgasen oder Elektrolyt verspritzen, reduzieren Sie die Laderate bitte oder schalten Sie das Ladegerät zeitweise aus.
Stellen Sie das Ladegerät immer auf AUS, bevor Sie die Anschlusskabel von der Batterie abnehmen, um gefährliche Funken zu vermeiden.

Zuverlässiger OEM-Lieferant

CTEK liefert Batterieladegeräte an eine Vielzahl an weltweit führenden Automobiherstellern. Auf den ersten Blick fragen Sie sich vielleicht, warum das so ist. Die spezifischen Bedürfnisse dieser Hersteller tragen auch zur Entwicklung breiterer Anforderungen und Abhängigkeiten von der Ladung, Pflege und Erhaltung von Autobatterien bei.

Prestigeträchtige Fahrzeuge mit hoher Leistung sind sehr umfangreich mit elektronischen Systemen (z. B. für den Komfort und die Fahrerinformation) sowie Alarmsystemen ausgerüstet. Diese Systeme stellen höchste Ansprüche an die Autobatterie.
Sportwagen werden häufig nicht weit genug oder nicht oft genug gefahren, um Ihre Batterie ausreichend laden zu können.
Fahrzeuge werden dazu gebaut, zuverlässig zu funktionieren und anspruchsvollen Fahrern höchste Leistungen zu bieten.
Auch wenn die Entwicklung von Hochleistungsbatterien erhebliche Fortschritte gemacht hat: Die Batterien müssen immer noch erhalten werden.
Daraus ergibt sich eine klare Verbindung zwischen Hochleistungsfahrzeugen und Batteriepflege. Darüber hinaus sind hochentwickelte Autos teuer und benötigen daher ein Batterieladegerät, das dem Stand des Fahrzeugs entspricht und garantiert zu allen Fahrzeugsystemen kompatibel ist.

Diese Automobilhersteller haben aus diesem Grund nach einem geeigneten und zuverlässigen Batterieladesystem gesucht, das einen nachhaltigen, wohlverdienten und guten Ruf genießt.

Im Jahr 2002, kurz nachdem der deutsche Sportwagenhersteller Porsche sein erstes Batterieladegerät auf den Markt gebracht hat, zeigte das Unternehmen Interesse an den neuen Batterieladegeräten von CTEK. Ein Jahr später wurden die ersten OEM-Batterieladegeräte ausgeliefert. Nach einer umfangreichen Studie alternativer Lieferanten entschied sich sogar Mercedes für CTEK als seinen offiziellen Partner.

Seitdem sind noch mehr Hersteller hinzugekommen. Alfa Romeo, Arctic Cat, Audi, Bentley, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Lexus, Maserati, Maybach, Rolls-Royce, Scania und Yamaha haben sich ebenfalls dazu entschieden, die Batterieladegeräte von CTEK unter ihrem eigenen Namen zu verwenden.

------ > UNSER TIPP MXS 5.0 <-------

Starthilfe geben

LESEN SIE ZUNÄCHST DIE SEITE ÜBER SICHERHEIT  UND BEFOLGEN SIE DIE SICHERHEITSHINWEISE IN DER VOM HERSTELLER MITGELIEFERTEN BEDIENUNGSANLEITUNG DES STARTHILFEKABELS

WARNUNG — BATTERIEN PRODUZIEREN EXPLOSIVE GASE.
Diese Hinweise zielen darauf ab, das Explosionsrisiko einzudämmen. Vermeiden Sie grundsätzlich Funken, offenes Feuer und Zigaretten in der Nähe von Batterien.


Beide Batterien sollten dieselbe Spannung besitzen (6, 12 usw.)

  • Wenn Sie Starthilfe geben, tragen Sie bitte immer geeigneten Augenschutz und lehnen Sie sich nie über die Batterie.
  • Geben Sie einer beschädigten Batterie keine Starthilfe. Inspizieren Sie beide Batterien, bevor Sie das Starthilfekabel anschließen.
  • Versichern Sie sich, dass die Belüftungskappen fest und waagerecht sind.
  • Versichern Sie sich, dass die Fahrzeuge sich nicht berühren und dass beide Zündschalter auf AUS stehen.
  • Schalten Sie sämtliche elektrischen Verbraucher aus (Radio, Gebläse, Scheibenwischer, Licht usw.).

Die folgenden Anweisungen sollten exakt und Schritt für Schritt befolgt werden.

  1. Verbinden Sie den Pluspol (+) des Starthilfekabels mit dem Pluspol (+) der entladenen Batterie.
  2. Verbinden Sie das andere Ende desselben Kabels (+) mit dem Pluspol (+) der Spenderbatterie.
  3. Verbinden Sie den Minuspol (–) des Starthilfekabels mit dem Minuspol (–) der Spenderbatterie.
  4. VERBINDEN SIE NUN DEN MINUSPOL (–) DESSELBEN KABELS MIT DEM MOTORBLOCK DES AUTOS MIT DER ENTLADENEN BATTERIE – ABGEWANDT VON DER BATTERIE UND DEM VERGASER.
  5. Versichern Sie sich, dass die Kabel sich nicht in der Nähe von Ventilatorblättern, Gurten oder anderen beweglichen Teilen beider Motoren befinden.
  6. Starten Sie den Motor und entfernen Sie die Kabel in der UMGEKEHRTEN Reihenfolge.

Eine Batterie speichert Elektrizität für den Gebrauch in der Zukunft. Wenn zwei ungleiche Materialien, die positive und die negative Platte, in einen Elektrolyt, eine Lösung aus Schwefelsäure und Wasser, getaucht werden, entsteht eine chemische Reaktion, die eine Spannung aufbaut. In einer typischen Blei-Säure-Batterie beträgt die Spannung ungefähr 2 Volt pro Zelle, sodass bei sechs Zellen eine Spannung von 12 Volt entsteht. Sie gibt Elektrizität ab, sobald ein Stromkreis zwischen Pluspol und Minuspol hergestellt wird und ein Strom verbrauchendes Gerät, zum Beispiel ein Radio, an die Batterie angeschlossen wird.

Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass eine Blei-Säure-Batterie (eigentlich ein Akkumulator) in einem ständigen Wechsel von Entladung und Ladung funktioniert.

Wenn eine Batterie an einen (Strom-)Verbraucher angeschlossen wird, zum Beispiel an den Anlasser Ihres Autos, liefert die Batterie Strom. Die Batterie beginnt sich zu entladen. Im umgekehrten Prozess wird die Batterie wieder aufgeladen, wenn Strom in sie zurückfließt und die chemische Differenz zwischen den beiden Platten wieder herstellt. Dies geschieht, wenn Sie ohne einen zusätzlichen Verbraucher fahren und die Lichtmaschine Strom herstellt und in die Batterie einspeist.

Wenn sich die Batterie entlädt, gleichen sich die Platten chemisch an, die Säure wird schwächer und die Spannung sinkt. Es ist durchaus möglich, dass die Batterie so weit entladen ist, dass sie nicht länger Energie bei einer nutzbaren Spannung abgeben kann.

Sie können eine entladene Batterie aufladen, indem Sie wieder elektrischen Strom in sie einspeisen. Eine volle Ladung stellt die chemische Differenz zwischen den Platten wieder her und versetzt die Batterie in einen Zustand, in dem wieder die volle Energie abgerufen werden kann.

Dieser einzigartige Zyklus von Entladung und Ladung bei Blei-Säure-Batterien bedeutet, dass Energie immer wieder abgerufen und wieder eingespeist werden kann. Je öfter eine Batterie ent- und wieder aufgeladen werden kann, desto „zyklenfester“ ist sie.

Wenn die Batterie Ihr Auto nicht zum Laufen bringt, spricht man normalerweise davon, dass sie „leer“ ist. Technisch gesehen ist das nicht korrekt. Die Batterie ist lediglich entladen – zum Beispiel weil Sie die Scheinwerfer angelassen haben oder weil die Lichtmaschine kaputt ist. Sie kann bis zur vollen Leistungsfähigkeit wieder aufgeladen werden. Allerdings nicht immer wieder: Eine Batterie, die ihre Lebensdauer erreicht hat, kann nicht mehr so weit aufgeladen werden, dass sie ein nutzbares Leistungsniveau hat. Dann ist sie tatsächlich „leer“ und muss ausgetauscht werden.

Wenn die Batterie entladen, aber nicht „leer“ ist, können Sie die Aufladung durch Starthilfe von einer anderen Batterie in Gang bringen. Wenn Sie danach etwa 30 Minuten mit dem Auto fahren, sollte die Lichtmaschine in der Lage sein, die Batterie wieder aufzuladen. Wenn die Lichtmaschine oder ein anderes Bauteil der elektrischen Anlage des Autos jedoch kaputt ist, wird die Batterie sich nicht aufladen und auch eine Werkstatt oder Pannenhilfe wird nicht in der Lage sein, sie aufzuladen. Wenn sich Ihre Batterie also immer wieder entlädt, lassen Sie die Elektroanlage Ihres Fahrzeuges überprüfen, bevor Sie die Batterie austauschen. Was nach einer verbrauchten Batterie aussieht, kann auch ein elektrisches Problem sein. Wenn ein Bauteil in der Elektroanlage schadhaft ist, wird es auch die neue Batterie immer wieder belasten, und unter Umständen bleiben Sie wieder und wieder liegen.

Welche Batterie ist die richtige für mein Fahrzeug? Die folgenden kurzen Hinweise helfen Ihnen, die richtige Wahl zu treffen.
Schauen Sie in die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs und lesen Sie die Empfehlungen des Fahrzeugherstellers bezüglich:

Batterie-Gruppengröße (nach BCI) – die Batteriegröße, die für die physischen Dimensionen Ihres Fahrzeugs am besten geeignet ist. In viele Fahrzeuge lassen sich Batterien aus mehr als einer Gruppe einbauen.

Kaltstartstrom – Der Kaltstartstrom (auch Kälteprüfstrom genannt) ist die entscheidende Größe für eine gute Startfähigkeit. Es handelt sich um die Stromstärke, die eine Batterie bei –17,8 °C für 30 Sekunden abgeben kann, bis die Batteriespannung unter ein unbrauchbares Niveau fällt.

Reservekapazität – hält die elektrische Anlage Ihres Fahrzeugs aufrecht, wenn die Lichtmaschine ausfällt. Die Reservekapazität gibt an, wie lange (in Minuten) eine Batterie in der Lage ist, genug Strom zu liefern, ohne unter das Spannungsniveau zu fallen, das Ihr Fahrzeug benötigt.

Für Kaltstartstrom und Reservekapazität gilt: Je höher die Zahl, desto besser. Wenn Sie in einem kalten Klima leben, kann der Kaltstartstrom besonders wichtig für die Wahl der richtigen Batterie sein. Im gegenteiligen Fall, wenn Sie also in einer Gegend mit hohen Temperaturen leben, brauchen Sie keine Batterie mit hohem Kaltstartstrom.

Wenn Sie nach einer Deep-Cycle-Batterie für Boot oder Wohnmobil suchen, sollten Sie außerdem Folgendes bedenken:

die Art der Ausstattung, die Strom benötigt
die Stromstärke (in Ampere/A), die benötigt wird, um die gesamte Ausstattung zu betreiben
die Zeit (in Stunden/h), während der Sie die Ausstattung benutzen wollen

Multiplizieren Sie die Stromstärke (A) mit der Zeit (h), um die elektrische Ladekapazität (in Ah) zu erhalten
Stromaufnahme durch die Ausstattung (A) x Zeit (h) = Ah

Beispiel: Fischerboot
Beleuchtung: 10 x 5 = 50
Motor beim Schleppfischen: 1 x 5 = 5
Fischecholot 3 x 5 = 15
Radio: 1 x 5 = 5
Gesamt = 75 Ah*

*Suchen Sie also nach einer Batterie, die über die gewünschte Ladekapazität (hier 75 Ah) verfügt und die richtige Spannung aufweist.

Damit Sie zur Sicherheit einen Puffer haben, sollten Sie von einer um 20 Prozent höheren Ladekapazität ausgehen.

Die Batterie sollte in regelmäßigen Abständen auf Sauberkeit geprüft werden. Halten Sie die Anschlusspole und die Stecker/Klemmen frei von Staub, Schmutz und Korrosion. Korrosion an den Anschlusspolen kann die Leistung der Batterie beeinflussen und ein Sicherheitsrisiko darstellen. Wenn Sie Korrosion feststellen, trennen Sie die Batterie vom Stromkreis, entriegeln und entfernen Sie die Stecker/Klemmen und säubern Sie Korrosionsspuren durch Bürsten der Anschlusspole und der Stecker/Klemmen mit einer Mischung aus Wasser und Natron (Backpulver). Tragen Sie ein Anti-Rost-Schmierfett auf, bevor Sie die Stecker/Klemmen wieder anschließen und verriegeln. Machen Sie sich eine Notiz mit dem Datum der Säuberung.

Zum Testen der Batterie steht Ihnen das Rappold Team gerne zur verfügung !!

Anwendung und Installation der Batterie

  • Die Batterie wird nicht für die Anwendung benutzt, für die sie gebaut wurde.
  • Die Batterie hat nicht die für die Anwendung geeignete Größe.
  • Das Fahrzeug hat zu umfangreiche elektrische Ausstattung.
  • Die Batterie ist nicht korrekt im Fahrzeug eingebaut.
  • Die Batterieanschlusskabel sind nicht sauber.
  • Die Batterieanschlusskabel passen nicht korrekt auf die Anschlusspole der Batterie.

Service und Wartung

  • Die Elektroanlage des Fahrzeugs wurde repariert oder modifiziert.
  • Das Fahrzeug wurde über längere Zeit nicht benutzt.
  • Das Fahrzeug wurde aus einem anderen Landesteil geholt oder längere Zeit in einem anderen Landesteil gefahren. 
  • Das Batteriefach wurde von Korrosionsspuren oder Elektrolyt befreit

Sichtinspektion

  • Die Anschlusspole zeigen Spuren von Bearbeitung mit einem Hammer, sind verdreht oder in den Deckel gestoßen.
  • Die Seitenanschlusspole zeigen Spuren von übermäßigem Verdrehen/Schrauben.
  • Das Gehäuse oder der Deckel zeigt Spuren von Bearbeitung, Beschädigung oder hohen Temperaturen. 
  • Die Seitenwände der Batterie sind gewölbt oder nach außen gedrückt, was auf Vergrößerung der Platten hindeutet

Schon bald machen Nebel, Glätte und Kälte den Autofahrern das Leben schwer. Noch vor dem ersten Frost sollte Ihr Auto winterfest sein. Die Checkliste.

Winterreifen aufziehen

Winterreifen sollten unbedingt vor dem ersten Schneefall aufgezogen werden. Die Autofahrerclubs raten, von Oktober bis Ostern mit Winterreifen zu fahren. Schon bei Temperaturen um plus 5° Grad beginnt die Gummimischung von Sommerreifen hart zu werden und an Haftung zu verlieren. Außerdem ist laut Straßenverkehrsordnung die Ausrüstung des Fahrzeuges an die Wetterverhältnisse anzupassen. 
Eine einfache Formel hilft, auf das Richtige zu achten. 4×4x4 = 4 gleiche Reifen x mindestens 4 Millimeter Profil x maximal 4 Jahre alt. 
Achtung: Wer nur mit Sommerreifen fährt, verliert im Schadensfall seinen Versicherungsschutz und bringt sich und andere in Gefahr.

Reifendruck prüfen, Sommerreifen richtig einlagern

Der Luftdruck bei den Winterreifen sollte mindestens 2 bar betragen. Tankstellen haben tragbare Reifendruckmessgeräte, mit denen sich der Reifendruck optimal einstellen lässt. 
Bei der Lagerung der Sommerreifen sollte der Luftdruck um 0,3 bar erhöht werden. Die abgenommenen Sommerreifen am besten vor dem Einlagern auf Risse oder Schnitte überprüfen und Steinchen im Profil entfernen. Reifen sollten bei einer Lagerung ab vier Wochen aufrecht stehend auf Regalgestellen mit wenigstens 10 cm Abstand zum Fußboden gelagert werden sollten. Außerdem soll man die Reifen einmal pro Monat etwas drehen, um Verformungen zu vermeiden.

Schneeketten bereit halten

In den Bergen ist oft auch mit Winterreifen an ein Weiterkommen nicht mehr zu denken, und es müssen Schneeketten angelegt werden. Beim Kauf der Schneeketten ist es wichtig, auf Qualität zu achten. Sie sollten einfach in der Handhabung sein, langlebig und absolute Griffigkeit in allen Situationen aufweisen.

Batterie prüfen

Schon früh, also vor den ersten wirklichen Nachtfrösten, ist es sinnvoll, die Batterie zu überprüfen. Eine defekte oder entladene Batterie gehört zu den häufigsten Pannen-Ursachen. Obwohl moderne Batterien größtenteils wartungsarm sind, sollten sie auf Extrembelastungen im Winter vorbereitet werden. Es empfiehlt sich, die Pole mit einem Tuch zu reinigen und den Säurestand von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Ältere Batterien sollte man überprüfen lassen und mit einer Thermo-Verpackung vor der Kälte schützen. Nach fünf Jahren ist es meistens Zeit für eine neue Batterie.

Starterkabel dabei haben

Springt der Motor schon bei schwachem Frost nur sehr schwer an, ist es notwendig, die Batterie sofort überprüfen zu lassen. Andernfalls geht nach wirklich kalten Nächten womöglich gar nichts mehr. Wohl dem, der dann ein Starterkabel dabei hat und auch weiß, wie man damit umgeht. Vergewissern Sie sich vor dem Überbrücken, dass die Nennspannungen der Batterien gleich sind (zumeist 12 Volt), die Fahrzeuge einander nicht berühren und die Zündung und alle Stromverbraucher (Beleuchtung, Radio) beider Fahrzeuge abgeschaltet sind.

Lichtcheck durchführen lassen

Lassen Sie sämtliche Leuchten überprüfen: Stand-, Abblend-, Fern-, Brems- und Rücklicht, ebenso die Nebelschlussleuchte. Außerdem empfiehlt sich eine regelmäßige Reinigung der Scheinwerfer: Bereits nach einer halben Stunde Fahrt auf verunreinigter Straße verschmutzt der Autoscheinwerfer um mehr als 60 Prozent und schluckt so das Licht.

Frostschutzmittel in Wischeranlage auffüllen

Um den Durchblick zu behalten, sollte man der Scheibenwaschanlage Frostschutzmittel zuführen, das bis mindestens minus 25 Grad Celsius schützt. Nach dem Einfüllen die Anlage betätigen, damit die kältefeste Mischung sofort in alle Zuleitungen gelangt. Und: Sind die Scheibenwischer, insbesondere die Wischblätter, in Ordnung? Funktionieren die Sprühdüsen einwandfrei, damit bei Schmierfilm auf der Scheibe die klare Sicht schnell wiederhergestellt werden kann?

Frostschutz im Kühlwasser prüfen

Auch der Frostschutzgehalt im Kühlwasser muss überprüft werden, was man allerdings einem Fachmann überlassen sollte. Schnell kann durch eingefrorenes Kühlwasser ein immenser Schaden entstehen, denn nicht nur der Kühler kann zerstört werden, sondern auch Wasserpumpe, Thermostat und Kühlschläuche.

Türdichtungen schützen, Enteisungsspray besorgen

Durch die Kälte können Gummis bei Türschlössern und -dichtungen schnell spröde werden und brechen. Ein Fettstift kann vor dieser Gefahr schützen. Damit sich kein Wasser im Schloss ansammelt hilft ein wenig Grafit. Ein Enteisungsspray sollte parat sein, natürlich nicht im Auto!

Motoröl nachfüllen

Bei extremer Kälte sollte man von Sommer- auf Wintermotoröl umsteigen. Das trägt maßgeblich dazu bei, dass der Motor ohne "Rhythmusstörungen" durch den Winter kommt.

Unterbodenschutz auffrischen

Auf keinen Fall schaden kann ein Blick unter das Auto. Denn salznasse Fahrbahnen und Auftaumittel können der Unterseite des Fahrzeugs kräftig zusetzen. Deshalb sollte man in der Werkstätte den Unterbodenschutz überprüfen und, wo notwendig, ausbessern lassen. Denn, wenn der Rost einmal zu nagen beginnt, werden Reparaturen teuer.

Warnweste und Pannendreieck bereit halten

Auf keinen Fall vergessen: die Warnweste, die man beim Verlassen des Autos, etwa um die Schneeketten anzulegen, unbedingt überziehen muss, damit man von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen wird.

Verbandskasten checken

Ein letzter Blick sollte dem Verbandskasten gelten, die so wie das Pannendreieck unbedingt mitzuführen ist: Ist alles vollständig vorhanden? Hat nichts unter den sommerlichen Temperaturen im Auto gelitten? Wenn der Inhalt in Ordnung ist, und der Verbandskasten griffbereit im Auto deponiert ist, kann er Leben retten.

Eiskratzer und Handfeger bereit halten

Generell gehören auch ein Eiskratzer und ein Handfeger in den Wintermonaten an einen griffbereiten Ort.